Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend
Die globalen Herausforderungen aufnehmen, denken, diskutieren.

Prof. Dr. Jan-Egbert Sturm

Jan-Egbert Sturm (*1969) ist seit 2005 Direktor der KOF Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich und leitet seither den Lehrstuhl für Angewandte Wirtschaftsforschung am Departement für Management, Technologie und Ökonomie an der ETH. Er forscht schwerpunktmäßig empirisch in den Themengebieten monetäre Ökonomik, Makroökonomik und Wirtschaftspolitik.

Sturm studierte an der niederländischen Rijksuniversiteit Groningen Quantitative Volkswirtschaftslehre, wo er 1997 promoviert wurde und 1997/1998 sowie im Jahr 2001 als Juniorprofessor tätig war. Im Jahr 2000 war er als Gastdozent an der Bond University in Australien.

Von 2001 bis 2003 leitete Sturm den Bereich Konjunktur und Finanzmärkte am Ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München und war Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bevor er Direktor des KOF wurde, hatte er ab 2003 an der Universität Konstanz die Professur für Volkswirtschaftslehre inne und übernahm damit gleichzeitig die Leitung des Thurgauer Wirtschaftsinstituts an der Universität Konstanz in Kreuzlingen.

Sturm ist seit 2001 Mitglied des CESifo Research Network, München sowie seit 2003 Forschungsprofessor am Ifo Institut. Darüber hinaus ist er seit dem Jahr 2005 Mitglied der European Economic Advisory Group des CESifo.

---------------------------------------------------

 

 

Prof. Dr. Johannes Becker

Johannes Becker (*1977) ist seit 2010 Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. In seiner Forschung legt er besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Unternehmensbesteuerung und Steuerwettbewerb.

Nach dem Studium der Volkswirtschaft und der Politikwissenschaft an der Universität zu Köln promovierte Becker dort von 2003 bis 2008 bei Prof. Dr. Clemens Fuest. Zwischen 2008 und 2009 war er Research Fellow an der Universität Oxford. 2008 bis 2009 forschte er am Münchner Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht.

Seit 2010 ist Becker internationaler Research Fellow der Universität Oxford, des CESifo Networks München, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Initiative MaTax Mannheim sowie Forschungsprofessor am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München. Des Weiteren ist er Mitglied des International Institute of Public Finance und dem Verein für Socialpolitik.

---------------------------------------------------

 

 

Prof. Dr. Jens Südekum

Jens Südekum (*1975) ist seit 2014 Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der dortigen Heinrich-Heine-Universität. Seine Forschungsinteressen sind internationale Wirtschaftsbeziehungen, Regionalpolitik, Digitalisierung und Arbeitsmarktökonomik.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre, das er an der Georg-August-Universität Göttingen und der UC Los Angeles absolvierte, schloss er 2003 seine Promotion in Göttingen ab und trat im selben Jahr eine Juniorprofessor für Wirtschaftspolitik an der Universität Konstanz an, die er bis 2007 inne hatte. Anschließend war Südekum von 2006 bis 2007 Lehrstuhlvertreter an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und von 2007-2014 Ordinarius für Mikroökonomik und Außenwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Südekum ist Research Fellow des Center for Economic Policy Research, London und des CESifo Institut, München. Er ist Mitglied des Vereins für Socialpolitik und ehemaliger Herausgeber des Journal of Regional Science.

Er beriet zahlreiche Institutionen und Parteien wie die WTO, die Bundesregierung, den Internationalen Währungsfonds sowie die Deutsche Bundesbank.

---------------------------------------------------

 

 

Prof. Dr. Andreas Jungherr

Andreas Jungherr (*1981) hat seit 2016 die Juniorprofessur für „Social Science Data Collection and Analysis” an der Universität Konstanz inne. Jungherr forscht schwerpunktmäßig zum Einfluss der digitalen Medien auf Politik und Gesellschaft sowie zum Medienwandel in Folge der Digitalisierung im internationalen Vergleich.

Sein Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Amerikanistik schloss er 2009 an der Universität Mainz ab. Von 2009 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Soziologie an der Universität Bamberg und promovierte dort im Jahr 2014. Von 2014 bis 2016 war Andreas Jungherr als Post-Doktorand am Lehrstuhl für politische Psychologie an der Universität Mannheim tätig.

Als Leiter des interdisziplinären Projekts „Communicative Power in Hybrid Media Systems“ der Volkswagen Stiftung untersucht Jungherr ländervergleichend die Verknüpfung von politischer Berichterstattung in den Medien. Darüber hinaus ist er ein Principal Investigator im Forschungscluster „The Politics of Inequality“ der Deutschen Exzellenzstrategie an der Universität Konstanz.

---------------------------------------------------

 

 

Georg Stieler

Georg Stieler hat 2011 die Niederlassung der Stieler Technologie- und Marketing-Beratung in Shanghai gegründet und leitet diese seither vor Ort. Mit seinem chinesischen Team arbeitet er intensiv mit internationalen und einheimischen Technologieunternehmen in der Region zusammen. Dadurch hat er sich ein umfangreiches Fachwissen über die chinesische Industrie- und Innovationslandschaft erarbeitet und gilt heute als einer der führenden unabhängigen Experten auf diesem Gebiet.

Georg Stieler ist ein gefragter Redner zu den Themen Automation und Digitalisierung in China (u.a. PTC LiveWorx Conference Boston, Industrial Internet Consortium (IIC), RoboBusiness Conference Silicon Valley, VDMA, ZVEI, TEDx Shanghai). Ferner kommentiert er regelmäßig das Wirtschaftsgeschehen in China in führenden deutschen und internationalen Medien (u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Tagesschau, Automation.com, Robotics Business Review).

Georg Stieler hat Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der Universität Mannheim sowie der Tongji Universität in Shanghai studiert und hat einen B.A. in Corporate Management & Economics von der Zeppelin Universität Friedrichshafen.

---------------------------------------------------

 

 

Ralf Fücks

Ralf Fücks ist geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne (www.libmod.de) in Berlin und war 21 Jahre lang Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, in der er für die Inlandsarbeit der Stiftung sowie für Außen- und Sicherheitspolitik, Europa und Nordamerika verantwortlich zeichnete.

Ralf Fücks studierte Sozialwissenschaft, Ökonomie und Geschichte. 1982 schloss er sich den GRÜNEN an und war von 1985 bis 1989 Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender in der Bremischen Bürgerschaft. 1989/90 wurde er als Co-Vorsitzender in den Bundesvorstand der GRÜNEN gewählt. 1991 wurde er Bremer Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz sowie stellvertretender Regierungschef in der »Ampelkoalition« von Grünen, SPD und FDP. 1999 berief ihn die Bundesregierung in die »Unabhängige Kommission Zuwanderung« unter Vorsitz von Prof. Rita Süßmuth, die im Juli 2001 ihre Empfehlungen für eine moderne Einwanderungs- und Integrationspolitik vorlegte.

Ralf Fücks publiziert in deutschen und internationalen Medien vorrangig zu Fragen nachhaltiger Entwicklung, politischer Strategie und internationaler Politik. Seine Bücher »Intelligent Wachsen. Die grüne Revolution«  (2013) und » Freiheit verteidigen. Wie wir den Kampf um die offene Gesellschaft gewinnen« (2017) erschienen beide im Hanser Verlag. 2018 gab er gemeinsam mit Thomas Schmid den Sammelband „Gegenverkehr. Demokratische Öffentlichkeit neu denken“ heraus (Klöpfer & Meyer, 2018).

---------------------------------------------------

 

 

Prof. Dr. Alexander Libman

Alexander Libman (*1981) ist seit 2016 Professor für sozialwissenschaftliche Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität LMU München und Forschungsleiter der Graduate School for East and Southeast European Studies an der Universität Regensburg und der LMU München. Schwerpunkte seiner Forschung sind die informellen Machtverhältnisse und die Bürokratie in postsowjetischen autoritären Regimen, deren historische Vermächtnisse sowie die politische Entwicklungen des postsowjetischen Eurasiens.

Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Finanzakademie bei der Regierung der Russischen Föderation in Moskau wurde Libman 2005 an der Russischen Akademie der Wissenschaften als Candidate of Science promoviert. Von 2005 bis 2006 war er als Gastwissenschaftler an der Philipps-Universität in Marburg tätig und wurde 2009 an der Universität Mannheim zum Grad des Dr. rer. pol. promoviert. Er hatte von 2009 bis 2014 eine Position als Juniorprofessor für Internationale Politische Ökonomie an der Frankfurt School of Finance & Management inne. 2010 habilitierte Alexander Libman sich an der Russischen Akademie der Wissenschaften. 2013 bis 2014 war er Gastwissenschaftler in Rochester und darauffolgend bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Libman ist Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift Post-Communist Economies und hat im Bereich der Public Choice bedeutende Preise verliehen bekommen (2010 Knut Wicksell Prize von der European Public Choice Society und 2016 Gordon Tullock Prize von der Public Choice Society und der Zeitschrift Public Choice).

---------------------------------------------------