Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend
Die globalen Herausforderungen aufnehmen, denken, diskutieren.

Prof. Dr. Bernhard Nebel

Professor Dr. Bernhard Nebel (*1956) hat seit 1996 die Professur für Grundlagen der Künstlichen Intelligenz am Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne. Er ist Fellow des European Coordinating Committee for Artificial Intelligence (ECCAI) und der Association for the Advancement of Artificial Intelligence (AAAI). Darüber hinaus ist Bernhard Nebel seit 2009 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Nebel studierte Informatik an der Universität Hamburg und wurde 1989 an der Universität des Saarlandes promoviert. Zwischen 1982 und 1993 arbeitete er in verschiedenen KI-Projekten an der Universität Hamburg, der TU Berlin, ISI/USC, IBM Deutschland, und am Deutschen Forschungszentrum für KI (DFKI). Von 1993 bis 1996 war er C3-Professor an der Universität Ulm. Bernhard Nebel war Mitglied des Sonderforschungsbereichs TR/14 Automatic Verification and Analysis of Complex Systems (AVACS) (2004-2015) und war Sprecher der Freiburger Gruppe im Sonderforschungsbereich TR/8 Spatial Cognition (2003-2014).

Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenspräsentation, KI-Planen und Robotik.

Prof. Dr. Justus Haucap

Professor Dr. Justus Haucap (* 1969) ist Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 2006 bis 2014 war er zudem Mitglied der Monopolkommission der deutschen Bundesregierung, von 2008–2012 als deren Vorsitzender. Professor Haucap ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Darüber hinaus ist er Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und Kuratorien (Kronberger Kreis, Bundesnetzagentur, FAZIT-Stiftung) und (Mit-)Herausgeber renommierter wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Seit 2015 ist er zudem Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität. Er leitet die Arbeitsgruppe Wettbewerb im Verein für Socialpolitik.

Haucap studierte Volkswirtschaftslehre in Saarbrücken und Ann Arbor (Michigan, USA) und wurde an der Universität des Saarlandes promoviert; er habilitierte an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wettbewerbsökonomie sowie der Regulierung infrastrukturbasierter Industrien wie Telekommunikation, Elektrizität und Verkehr.

Prof. Dr. iur. Indra Spiecker genannt Döhmann, LL.M.

Professor Dr. iur. Indra Spiecker genannt Döhmann, LL.M., (*1970) hat seit 2013 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht,  Umweltrecht, Informationsrecht, Verwaltungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt A.M. inne. Sie ist Direktorin der Forschungsstelle Datenschutz sowie des Instituts für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht (ineges).

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn, Mainz, Heidelberg und Georgetown, USA wurde sie 2000 an der Universität Bonn promoviert und habilitierte sich 2007 an der Universität Osnabrück. Von 2000 bis 2008 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am interdisziplinären MPI zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn tätig. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Freiburg, Konstanz und Karlsruhe war sie von 2008 bis
2013 W3-Professorin für Öffentliches Recht, insb. Öffentliches Informations-, Telekommunikations- und Datenschutzrecht Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Indra Spiecker forscht im Verwaltungs- und Verfassungsrecht, schwerpunktmäßig im Informations- und Datenschutzrecht und darin insbesondere zu Fragestellungen Datenschutz, IT-Sicherheit, E-Government und den Auswirkungen des Internet. Sie ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten und berät Bund, Länder und Unternehmen zu vielfältigen Fragen der Informationsgesellschaft.

Prof. Dr. Enzo Weber

Prof. Dr. Enzo Weber ist seit 2011 Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg. Zudem ist er Research Fellow am Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und bei Berlin Economics.

Enzo Weber studierte Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, wo er 2007 promovierte. Er war Mitglied des Sonderforschungsbereiches 649 „Ökonomisches Risiko“ der Humboldt-Universität zu Berlin und Gastforscher am Japan Center for Economic Research. Nach einem Wechsel an die Universität Mannheim wurde er 2009 als Juniorprofessur an die Universität Regensburg berufen.

Zu Enzo Webers Forschungsgebieten gehören Makroökonomik, Arbeitsmarkt, Konjunktur, Prognose, Finanzmärkte, internationale und monetäre Ökonomie sowie Ökonometrie. Er entwickelte u.a. das IAB-Arbeitsmarktbarometer.

Prof. Dr. Tino Schuppan

Tino Schuppan ist Professor für Public Management an der Hochschule  der  Bundesagentur  in Schwerin. Von 2011 bis 2014 war er Leiter des Bundesprojekts „Stein/Hardenberg 2.0 - Staatlicher Wandel im Informationszeitalter“. Er ist Mitglied  der  Information Group of the European Group of Public Administration (EGPA) und der Deutschen Sektion des International Institute of Administrative Sciences (IIAS). Schuppan studierte Verwaltungswissenschaft an der Universität Potsdam. Seine Promotion im Fach Verwaltungswissenschaften erhielt er an der Universität Potsdam.

Schuppan arbeitet wissenschaftlich und hat umfangreiche Praxiserfahrungen: Zu seinen Forschungsthemen gehören E-Government und Public Management, organisatorischer Wandel und neue IT-basierte Organisationsformen, Transformation der Verwaltung und Entwicklungszusammenarbeit. Regelmäßig veröffentlicht er Beiträge in internationalen Zeitschriften und stellt Forschungsergebnisse auf internationalen Fachkonferenzen, wie IRSPM und HICCS, vor. Als Berater für kommunale wie staatliche Behörden sowohl in Deutschland als auch für internationale Organisationen verfügt Tino Schuppan über breite praktische Erfahrungen – auch bei der Erarbeitung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien.

Prof. Dr. Gerhard Schneider

Prof. Dr. Gerhard Schneider (* 1955) ist seit 2002 Direktor des Rechenzentrums der Universität Freiburg. Darüber hinaus ist er seit 2002  Professor für Kommunikationssysteme am Institut für Informatik. Von 2003 bis 2008 war er an der Universität Freiburg Prorektor für Wissenstransfer und Kommunikationssysteme, seit 2008 ist er Chief Information Officer der Universität.

Professor Schneider war und ist in verschiedenen Gremien aktiv, insbesondere arbeitete er als Experte für Internetfragen im Verwaltungsrat des Deutschen Forschungsnetzes und ist aktuell in dessen Ausschuss für Recht und Sicherheit. Nach dem Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten Erlangen und Oxford wurde Schneider 1981 an der Universität Essen promovierte; 1988 folgte dort die Habilitation. Auf mehrere Auslandsaufenthalte (Australien, Schweiz, USA) und eine Lehrstuhlvertretung in Paderborn folgte 1992 der erste Ruf an die Universität Karlsruhe und 1997 eine Professur an der Universität Göttingen, bevor Gerhard Schneider nach Freiburg berufen wurde.

Professor Schneiders Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kommunikationssysteme, genauer in der Entwicklung von Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Geräte in den Alltag zu integrieren. Ebenso erforscht er Fragen der funktionalen Langzeitarchivierung zur Überlieferung des digitalen Kulturgedächtnisses.

Dr. Christoph Münzer

Hauptgeschäftsführung des wvib – Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V.