Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend
Die globalen Herausforderungen aufnehmen, denken, diskutieren.

Keynote-Speaker

Professor Dr. Joachim Möller

Joachim Möller (*1953) ist seit dem 1. Oktober 2007 Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und hat seit 1991 an der Universität Regensburg den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre (Empirische Makroökonomie und Regionalökonomie) inne. 

Möller studierte in Tübingen, Straßburg und Konstanz  Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Im Jahr 1990 habilitierte er sich an der Universität Konstanz zum Thema „Das Hysteresis-Phänomen in Arbeitsmarkt- und Inflationsmodellen“. Von 2000 bis 2003 war er Vorstandsmitglied der European Association of Labour Economists (EALE). 2004 wählte ihn der Ausschuss für Regionaltheorie und -politik im Verein für Socialpolitik zum Vorsitzenden. Von 2005 bis Oktober 2007 leitete Möller das Osteuropa-Institut München. Seit 2005 ist er zudem Mitglied des IREBS Instituts für Immobilienwirtschaft, an dem er Regionalökonomie in Forschung und Lehre verantwortet. Darüber hinaus gehört er dem Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung an.

Schwerpunktmäßig untersucht Möller die  Zusammenhänge zwischen Löhnen, Preisen und Beschäftigung, die Entwicklung der Lohnstruktur sowie Regionale Anpassungsprozesse. Aktuell arbeitet er am IZA bei den Arbeitsgruppen Berufsforschung und Mindestlohn mit.

Professor Dr. Christoph M. Schmidt

Christoph M. Schmidt (*1962) ist seit 2002 Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum. Zum März 2009 wurde Christoph M. Schmidt in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen, seit März 2013 ist er dessen Vorsitzender.

Schmidt studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wurde 1991 an der Princeton University promoviert und habilitierte sich 1995 an der Universität München. Von 1995 bis 2002 war Schmidt Ordinarius für Ökonometrie an der Universität Heidelberg. Seit 1992 war er zunächst Research Affiliate, seit 1996 Research Fellow des Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London, seit 1998 ist er Research Fellow des IZA in Bonn. Seine Forschungsinteressen sind angewandte Ökonometrie und ein breites Spektrum wirtschaftspolitisch relevanter Themen, insbesondere der Makroökonomik sowie der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik.

Von 2011 bis 2013 war Christoph M. Schmidt Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags, seit Juni 2011 ist er Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Seit 2013 ist Schmidt Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München.

Wolfgang Clement

Wolfgang Clement (*1940) war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und von 2002 bis 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. 

Nach dem Abitur, einem Zeitungsvolontariat, dem Studium der Rechtswissenschaften und dem ersten  jur. Staatsexamen sowie einer Assistenz am Institut für Prozessrecht an der Universität Marburg war Clement ab 1968 zunächst politischer Redakteur, später Ressortleiter für Politik und schließlich stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Rundschau in Dortmund. Von 1986 bis 1989 war er Chefredakteur der Hamburger Morgenpost. 

Von 1981 bis 1986 war Wolfgang Clement Sprecher des Bundesvorstandes und von 1985 bis 1986 zugleich stellvertretender Bundesgeschäftsführer der SPD.

1989 berief ihn der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau zum Chef der Staatskanzlei, ab dem 13. Juli 1990 bekleidete er dieses Amt im Range eines Ministers für besondere Aufgaben. Nach der Landtagswahl 1995 gehörte er dem Kabinett Rau als Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr an.

Wolfgang Clement ist Buchautor und freiberuflicher Kolumnist, Mitglied verschiedener Aufsichtsräte, Kuratorien und Beiräte nationaler und internationaler Unternehmen sowie wissenschaftlicher Einrichtungen. Seit Juli 2012 ist er auch Vorsitzender des Kuratoriums der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“.