Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend
Die globalen Herausforderungen aufnehmen, denken, diskutieren.

 

Der Arbeitsmarkt der Zukunft – 5./6. März 2015 in Freiburg

 

Die deutsche Wirtschaft brummt! Seit der Wiedervereinigung hat es noch nie so viele Arbeitsplätze in Deutschland gegeben.

Sind die Zeiten der Probleme auf dem Arbeitsmarkt endgültig vorbei? Werden Arbeitnehmer mit dem voranschreitenden demographischen Wandel immer gefragter? Welchen Herausforderungen müssen wir uns jetzt stellen, um morgen Schritt halten zu können?

Die aktuell noch positive Lage am Arbeitsmarkt wirft grundsätzliche Fragen auf: Ist die schleppende Beschäftigungsdynamik in der deutschen Vergangenheit und in der Gegenwart vieler Nachbarländer auf strukturelle Ursachen zurückzuführen? Gut gemeinte Regulierungen des Arbeitsmarktes haben nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen. Wie sollte sich das Land auf den oft prognostizierten Fachkräftemangel einstellen? Bildung und Einwanderung sind wichtige Themen. Welche Rolle wird in Zukunft das duale Ausbildungssystem in der Qualifizierung von Arbeitskräften spielen?

Der Arbeitsmarkt ist für jede Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung. Ist dieser Markt in seinen Funktionsbedingungen gestört, so kommt die wirtschaftliche Entwicklung ins Stocken – bis hin zu blockiertem Strukturwandel, ausbleibenden Innovationen, verlangsamtem Wachstum und verlorenem Wohlstand.  

Gerade jetzt, in einer für Deutschland noch erfreulichen Lage, erscheint es notwendig, die Weichenstellungen für die kommenden Jahrzehnte zu diskutieren. Daher luden der Aktionskreis Freiburger Schule und das Walter Eucken Institut in der Reihe "Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend" am 5. und 6. März 2015 eine Reihe ausgewiesener Arbeitsmarktexperten aus verschiedenen akademischen Disziplinen, aus der unternehmerischen Praxis und aus der Politik ein, um über den Arbeitsmarkt der Zukunft zu sprechen.