Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend
Die globalen Herausforderungen aufnehmen, denken, diskutieren.

Referenten

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Plenarredner

Professor Dr. Lars P. Feld

Prof. Dr. Lars P. Feld (*1966) hat seit 2010 den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne und
ist Direktor des Walter Eucken Instituts. Professor Felds Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft, Neue Politische Ökonomie und Ökonomische Analyse des Rechts.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes promovierte Professor Feld 1999 an der Universität St. Gallen und habilitierte sich
dort im Jahr 2002. Von 2002 bis 2006 war er Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg; von 2006
bis 2010 hatte er den gleichnamigen Lehrstuhl an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne. Professor Feld ist ständiger Gastprofessor am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim sowie Mitglied der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften), des Kronberger Kreises und der Mont Pèlerin Society.

Seit 2003 ist Lars Feld Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen. 2007 wurde er zum Sachverständigen für die Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen (Föderalismuskommission II) benannt und wirkte beratend an der neuen deutschen Schuldenbremse mit. Im März 2011 wurde er auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten in den Sachverständigenrat
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen.

Professor Dr. Peter M. Huber

Prof. Dr. Peter M. Huber (*1966) ist seit 2010 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat) und hat seit 2002 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität
München inne. Darüber hinaus ist er Leiter der Forschungsstelle für das Recht der Europäischen Integration an der juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-
Universität München.

Sein Studium der Rechtswissenschaften begann er 1979 an der Ludwigs-Maximilian-Universität, wo er 1987 promoviert und 1991 habilitiert wurde. Im selben Jahr
wurde er zum Universitätsprofessor für Öffentliches Recht an der Universität Augsburg ernannt. 1992 nahm er den Ruf an die Friedrich-Schiller-Universität Jena auf den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, öffentliches Wirtschafts- und Umweltrecht an.

Er war nebenberuflicher Richter am Thüringer Oberverwaltungsgericht und Mitglied des Staatsgerichtshofes der Freien Hansestadt Bremen. Von 2009 bis 2010 war
er Innenminister des Freistaats Thüringen.

 

Referenten der wissenschaftlichen Foren

Professor Dr. Viktor J. Vanberg

Prof. Dr. Viktor J. Vanberg (*1943) ist Mitglied des Vorstands des Walter Eucken Instituts und Professor emeritus für Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ordnungsökonomik und
Ordnungspolitik, Neue Institutionenökonomik sowie die verhaltenstheoretischen
Grundlagen der Sozialwissenschaften.

Nach dem Studium der Soziologie an der Universität Münster, das er 1968 mit dem Diplom abschloss, folgte 1974 die Promotion zum Dr. phil. an der technischen Universität Berlin und 1981 die Habilitation an der Universität Mannheim. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Hamburg und Mannheim wirkte er von 1983 bis 1995 an der George Mason University in Fairfax, Virginia (USA), wo er 1985 zum Professor of Economics und 1988 zum Editorial Director am Center for
Study of Public Choice ernannt wurde. 1995 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von 2001 bis 2010 leitete er das Walter Eucken Institut.

Professor Dr. Dr. h. c. Rüdiger Wolfrum

Prof. Dr. Dr. h. c. Rüdiger Wolfrum (*1941) ist seit 1993 Professor für Völkerrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie Direktor des Max Planck Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.

Nach dem Studium und der Promotion in Rechtswissenschaften folgten 1980 die Habilitation sowie die Erteilung der Venia Legendi für Öffentliches Recht und Völkerrecht. Bevor er 1993 nach Heidelberg wechselte, war Professor Wolfrum Ordinarius an den Universitäten Mainz und Kiel. 2002 wurde er darüber hinaus zum
Honorarprofessor an der Universität Hamburg berufen.

Neben seinen Forschungstätigkeiten ist er als Richter und Berater bei der Erstellung rechtsstaatlicher Verfassungs- und Gesetzesvorhaben tätig. 1996 wurde er Richter am Internationalen Seegerichtshof in Hamburg und in diesem Amt zuletzt 2008 wiedergewählt. Von 2005 bis 2008 war er Präsident des Seegerichtshofs. Zurzeit bildet Professor Wolfrum die hohen Richter in Afghanistan und im Sudan aus und ist als Vermittler in der Krisenregion Darfur tätig.

Professor Dr. Wolf Linder

Professor Dr. Wolf Linder (*1944) ist seit 2009 emeritierter Professor und ehemaliger Direktor am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern (CH). Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Entscheidungsprozesse, Föderalismus, Regierungs- und Verwaltungsforschung sowie Demokratieentwicklung in Transitionsländern.

Nach seinem Jura-Abschluss in Zürich studierte Linder Politikwissenschaft an der Universität Konstanz, worin er 1973 promovierte. Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich (1973) und als Professor am Institut de hautes études en administration public der Universität Lausanne. 1987 wechselte Prof. Linder an die Universität Bern.

Linder war Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds, sowie Experte in verschiedenen Kommissionen, beispielsweise der Expertenkommission „Volksrechte“ im Rahmen der Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung. Seine wichtigste Publikation „Swiss Democracy“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

 

Professor Dr. Roland Vaubel

Prof. Dr. Roland Vaubel (*1948) ist seit 1984 Professor für Volkswirtschaftslehre
an der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Politische Ökonomie der Europäischen Integration und des Föderalismus, internationale Währungspolitik und Europäische Währungsunion.

Nach dem Studium an den Universitäten München, Oxford und der Columbia University, das er 1970 mit dem Bachelor of Arts in Philosophy, Politics and Economics und 1972 mit einem Master of Arts in Economics abschloss, promovierte er 1977 und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Die Habilitation erfolgte im Jahr 1980. Professor Vaubel ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

 

Professor Dr. Thomas König

Prof. Dr. Thomas König (*1961) ist seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Wissenschaft II an der Universität Mannheim und seit 2010 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 884 „Politische Ökonomie von Reformen“. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Internationalen und International Vergleichenden Politikforschung unter besonderer Berücksichtigung der Europaforschung. Hierunter fallen insbesondere Themen aus den Bereichen Verhandlungs- und Konfl iktforschung, Institutionenbildung und -vergleich sowie europäische Gesetzgebungs-, Implementations- und Rechtsverletzungsanalyse.

Nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Romanistik in Mannheim wurde er im Jahr 1990 an der Universität Mannheim im Fach Politische Wissenschaft promoviert und im Jahr 1997 habilitiert. Zwischen 1998 und 2007 war er für Forschungs- und Lehraufenthalte unter anderem an der Stanford
University, der Washington University, der Universität Konstanz und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer.

 

Professor Volker Wieland Ph. D.

Professor Volker Wieland Ph.D. (*1959) hat seit März 2012 die Stiftungsprofessur für Monetäre Ökonomie am Institute of Monetary and Financial Stability (IMFS) der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt inne. Seit Juni 2012 ist er geschäftsführender Direktor des Instituts.

Er studierte an den Universitäten Würzburg und SUNY Albany, am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, sowie an der Stanford Universität, wo er 1995 den den Ph. D. in Economics erwarb. Von 1995 bis 2000 war Professor Wieland Senior Economist beim Board of Governors of the Federal Reserve System, der US-Notenbank. Von 2000 bis 2012 hatte er den Lehrstuhl für Geldtheorie und -politik
an der Universität Frankfurt inne und leitete dort von 2003 bis 2009 das Center for Financial Studies. Zwischen 1999 und 2004 war er Consultant an der Europäischen Zentralbank. 2008 wurde er mit der Wilhem Duisenberg Fellowship der EZB ausgezeichnet.

Professor Wieland ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen sowie des Kronberger Kreises. Ab März 2013 ist Professor Wieland Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

 

Professor Dr. Gebhard Kirchgässner

Professor Gebhard Kirchgässner (*1948) ist seit 1992 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie an der Universität St. Gallen sowie Direktor des Schweizerischen Instituts für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung (SIAWHSG).

Nach dem Studium an der Universität Konstanz, das er 1973 als Diplom-Volkswirt abschloss, wurde er dort 1976 promoviert. Bis 1977 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz und danach bis 1994 an der ETH Zürich, 1991 habilitierte er sich an der Universität Konstanz und 1992 an der ETH Zürich
für die Fächer Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie. Von 1984 bis 1992 hatte er einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, an der Universität Osnabrück inne.

Professor Kirchgässner ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und des wissenschaftlichen Netzwerks CESifo, München, und er hat seit 2011 ein Ehrendoktorat der Universität Fribourg (Schweiz).

 

Professor Dr. Stefan Oeter

Prof Dr. Stefan Oeter (*1958) ist seit 1999 geschäftsführender Direktor des Instituts für internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg und Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Konstruktionsprobleme föderaler Ordnungen, ausgehend von den Problemen des deutschen Bundesstaatsrechts, weitergeführt in die Konstruktion multinationaler Bundesstaaten bis hin zu den Konstruktionsfragen der Europäischen Union. Weitere Schwerpunkte liegen im Konfliktrecht des Völkerrechts und des Wirtschaftsvölkerrechts.

Sein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Montpellier schloss er 1983 ab. Nach dem zweiten Staatsexamen wurde er Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 1990 wurde er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert und im Jahr 1997 dort habilitiert.

Seit 2002 ist Professor Oeter Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und seit 2003 Vorsitzender der Historic Commission der International Society for Military Law and the Laws of War. Zudem ist er seit 1999 deutsches Mitglied und (seit 2006) Vorsitzender des Unabhängigen Expertenkomitees für die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarats.

 

Professor Dr. Christoph A. Schaltegger

Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger (*1972) ist seit 2012 Dekan der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Luzern, seit 2011 Direktor am Institut für Finanzwissenschaft und Finanzrecht IFF an der Universität St. Gallen und seit 2010 Ordinarius für Politische Ökonomie an der Universität Luzern. Zudem
ist er Lehrbeauftragter für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen, Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Gesellschaft für Volkswirtschaft und Statistik, Mitglied des Boards der European Public Choice Society und Mitglied des Herausgeberbeirats der Zeitschrift Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Seine
Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen öffentliche Finanzen und Neue Politische Ökonomie.

Sein Studium schloss Christoph A. Schaltegger mit einem Lizentiat in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel ab, wo er 2003 auch promoviert wurde. 2009 erfolgte die Habilitation an der Universität St. Gallen. Schaltegger war u.a. Referent von Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Eidgenössischen Finanzdepartement, Mitglied der Geschäftsleitung von economiesuisse und Visiting
Scholar an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien.

 

 

Professor Dr. Uwe Wagschal

Prof. Dr. Uwe Wagschal (*1966) ist seit 2009 Professor für Politikwissenschaft
(Vergleichende Regierungslehre) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen vergleichende Staatstätigkeitsforschung, direkte Demokratie, vergleichende Analyse politischer Systeme (mit dem Schwerpunkt Deutschland) sowie Konfliktforschung.

1992 schloss er sein Magisterstudium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg ab, das er dort 1993 noch um den Abschluss Diplomvolkswirt ergänzte. 1996 promovierte er in Heidelberg im Fach Politikwissenschaften. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Heidelberg, Bremen und Zürich erhielt er 2003 einen Ruf an die LMU München auf den Lehrstuhl für Empirische Politikforschung und
Policy Analysis. Zum Wintersemester 2005 wechselte er als Professor für Politikwissenschaft (Vergleichende Regierungslehre) an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

 

 

 

Professor Dr. Reiner Eichenberger

Prof. Dr. Reiner Eichenberger (*1961) ist seit 1998 Professor für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg (CH) und Forschungsdirektor des Center for Research in Economics, Management and the Arts (CREMA). Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanz- und Wirtschaftspolitik, ökonomische
Analyse der Politik sowie die Deregulierung des politischen Prozesses.

1986 schoss er sein Studium der Ökonomie an der Universität Zürich ab, wo 1991 die Promotion und 1998 die Habilitation folgten. Im Anschluss zu seiner Habilitation folgte der Ruf an den Lehrstuhl für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik nach Fribourg (CH) und ein Ruf an die LMU München (abgelehnt).

Professor Eichenberger ist unter anderem Mitherausgeber der internationalen sozialwissenschaftlichen Zeitschrift Kyklos und Mitglied der Eidgenössischen Kommunikationskommission Com- Com, einem unabhängigen Regulator für den Telekombereich.

 

 

 

 

Professor Dr. Hans-Günter Henneke

Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (*1957) ist seit 2002 Geschäftsführendes
Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages (DLT) und seit 1996 Honorarprofessor an der Universität Osnabrück.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Kiel war er dort zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann als Kreisrat für den Landkreis Diepholz tätig. 1993 begann er seine Laufbahn beim Deutschen Landkreistag in Bonn, wo er 1995 zum Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers und 2002 zum Geschäftsführenden Präsidialmitglied wurde.

Professor Henneke ist Mitglied im Konjunkturrat für die öffentliche Hand bei der Bundesregierung sowie im Beirat für Raumentwicklung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Darüber hinaus arbeitete er in verschiedenen staatlichen Kommissionen mit wie dem Finanzplanungsrat, der Kommission zur Reform der Gemeindefinanzen sowie der Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung. Seit Juli 2012 gehört er dem ZDF-Verwaltungsrat an, nachdem er bereits seit Juli 2002 Mitglied
des Fernsehrats war.